Waldbrand bei Huelva hat bereits über 5.000 Hektar verwüstet

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Der Waldbrand im Gebiet Los Turbios bei Villanueva de los Castillejos in der Provinz Huelva hat bereits über 5.000 Hektar Land zerstört. Die Flammen breiteten sich rasch in angrenzende Gemeinden wie San Bartolomé de la Torre und Gibraleón aus, wobei starker Wind am Dienstagabend erneut gelöschte Brandherde entfacht hat. Die Behörden erhöhten daraufhin die Alarmstufe auf Stufe 2 des regionalen Brandbekämpfungsplans Plan Infoca.

Die Ursachen des Feuers werden intensiv von der Guardia Civil und ihrer Umweltabteilung Seprona untersucht. Der Regierungsbeauftragte Pedro Fernández schloss Brandstiftung vorerst aus, da die Ermittlungen „sehr weit fortgeschritten“ seien. Dies steht im Zusammenhang mit ähnlichen Untersuchungen zu Waldbränden in der Region, darunter auch der jüngste Brand bei Murcia.

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Die Regionalregierung von Andalusien hat die Unterstützung der militärischen Notfalleinheit UME angefordert. Insgesamt sind mehr als 400 Einsatzkräfte und etwa 25 Luftfahrzeuge an der Bekämpfung beteiligt, zudem stehen weitere 300 Soldaten in Bereitschaft. Die Feuerwehr erwartet eine Entspannung der Lage mit einem prognostizierten Windwechsel gegen Mittag. Die betroffenen Gemeinden haben das Ministerium gebeten, das Gebiet als Katastrophengebiet zu deklarieren.

Der Vorfall erinnert an die dramatischen Waldbrände im Mai im Naturpark Doñana, bei denen rund 400 Hektar zerstört wurden. Die anhaltende Dürre und frühe Hitzeperioden erhöhen das Risiko weiterer Feuer, sodass 2026 voraussichtlich erneut ein schwieriges Jahr für die Waldbrandbekämpfung in Spanien wird.

Mehr als hundert Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen und die Nacht außerhalb verbringen. Die beliebte Urlaubsregion Costa de la Luz ist von Rauchentwicklung betroffen, was besonders für empfindliche Personen gesundheitliche Risiken birgt. Behörden empfehlen, Fenster und Türen geschlossen zu halten und den Anweisungen der Rettungsdienste Folge zu leisten. Bei Rauchentwicklung ist der Notruf 112 sofort zu kontaktieren. Bereits zuvor mussten Touristen in Andalusien Campingplätze bei Tarifa räumen.

Dieser Waldbrand ist ein mahnendes Beispiel für die anhaltende Bedrohung durch Naturkatastrophen in der Region, die sowohl Mensch als auch Natur erheblich beeinträchtigen.

Quelle: Agenturen