Gewerkschaft CCOO fordert Fortbestand des COFIB

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Die Gewerkschaft CCOO des Bereichs Habitat auf den Balearen hat von der Regionalregierung eine Lösung gefordert, die den Fortbestand des Consorcio para la Recuperación de la Fauna de Baleares (Cofib) und seiner 50 Beschäftigten gewährleistet, wenn am kommenden 31. Dezember 2026 die Vereinbarung mit der Stiftung Natura Parc ausläuft.

Der Betriebsrat der Stiftung, der von der Gewerkschaft unterstützt wird, hat am Montag (17.08.2026) beanstandet, dass die Vereinbarung, auf deren Grundlage der Dienst verwaltet wird, nicht verlängert werden kann und dass die Verwaltung noch keinen Alternativplan vorgelegt hat.

Laut CCOO gefährdet diese mangelnde Weitsicht sowohl die Arbeitsplatzsicherheit einer über den gesamten Archipel verteilten Belegschaft als auchden Fortbestand eines öffentlichen Dienstes, der für den Erhalt der biologischen Vielfalt auf den Balearen unerlässlich ist.

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Das Cofib ist eine 2004 von der Regionalregierung und der Stiftung Natura Parc gegründete öffentliche Einrichtung, verfügt jedoch über kein eigenes Personal, weshalb seine Beschäftigten seit mehr als zwei Jahrzehnten von der Vereinbarung abhängig sind, die Ende des Jahres ausläuft.

Die Belegschaft kümmert sich um die Rettung verletzter Tiere, die Überwachung und Verfolgung invasiver gebietsfremder Arten, die Pflege und Markierung von Meeresschildkröten, die Erstellung von Gutachten für die Sicherheitskräfte sowie die Durchführung von Umweltbildungsmaßnahmen.
Zudem beteiligt sie sich aneuropäischen LIFE-Projekten und an Maßnahmen, die durch den Plan für Wiederaufbau, Transformation und Resilienz finanziert werden.

Die Fachkräfte des Zentrums haben in den mehr als zwanzig Jahren ihrer Tätigkeit über 114.000 Tiere betreut, wie aus den von der Gewerkschaft vorgelegten Daten hervorgeht.

Die Gewerkschaft CCOO hat ein dringendes Treffen zwischen dem Ministerium für Landwirtschaft, Fischerei und Natur, der Stiftung Natura Parc und dem Betriebsrat gefordert, um ein Modell zu erarbeiten, das die Aufrechterhaltung des Dienstes ab 2027 ermöglicht.

Die Beschäftigten haben begonnen, Versammlungen abzuhalten, um ihre nächsten Schritte zu besprechen, und schließen Mobilisierungen sowie weitere gewerkschaftliche Maßnahmen nicht aus.

Quelle: Agenturen