Iran macht die USA für den Angriffsaustausch vom Freitag verantwortlich

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Die iranische Regierung hat die Vereinigten Staatenfür den Angriffsaustausch vom (26.06.2026) Freitag verantwortlich gemacht; dabei handelte es sich um einen Bombardierungsaustausch, bei dem iranische Streitkräfte US-Stellungen in der Region angriffen, während die US-Armee mehrere Ziele der Küstenwache der Islamischen Republik angriff.

Die USA argumentieren, dass ihre Luftangriffe eine Reaktion auf neue iranische Angriffe auf Schiffe in der Straße von Hormus waren. Der Iran hat sich hingegen in dieser Hinsicht darauf beschränkt zu erklären, dass er den Schiffen lediglich anweise, die von Teheran festgelegten Routen in der Meerenge zu befahren.

Wie dem auch sei, das iranische Außenministerium hat die US-Militäroperation der vergangenen Nacht als „flagrante Verletzung des zwischen beiden Ländern unterzeichneten Memorandum of Understanding durch die Vereinigten Staaten“ bezeichnet und die Gelegenheit genutzt, um auch gleichzeitige Angriffe Israels im Libanon anzuprangern.

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Das Außenministerium warnt, dass „die Islamische Republik Iran die Souveränität, die Sicherheit und die nationalen Interessen des Landes mit aller Kraft verteidigen wird“ und dass jede bewaffnete Reaktion ihrerseits ein „Verteidigungsangriff“ sei. „Die Verantwortung für die Folgen dieser Situation liegt selbstverständlich beim aggressiven US-Regime, das gegen das Abkommen verstößt, sowie bei den Parteien, die in irgendeiner Weise an den US-Aggressionsakten gegen den Iran mitschuldig sind“, fügt das Ministerium hinzu.

„In diesem Zusammenhang wird die Notwendigkeit betont, dass alle Länder an der Südküste des Persischen Golfs sich an den Grundsatz der guten Nachbarschaft halten und den Grundprinzip des Völkerrechts beachten, der es Aggressoren verbietet, ihr Hoheitsgebiet und ihre Einrichtungen zur Begehung von Aggressionsakten gegen die Islamische Republik Iran zu nutzen“, schloss das iranische Ministerium.

Quelle: Agenturen