31.07.2026 – Renfe-Bahnpersonal streikt erneut

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Am 31. Juli 2026 legt das Personal der spanischen Bahngesellschaft Renfe zum dritten Mal in diesem Sommer die Arbeit nieder. Der Streik fällt ausgerechnet auf den verkehrsreichsten Tag der sommerlichen „Operación Salida“ und könnte bis zu 322 Züge lahmlegen – ein erheblicher Einschnitt mitten in der Hochsaison.

Im Zentrum des aktuellen Arbeitskampfs stehen nicht wie zuvor Lohnforderungen, sondern defekte Klimaanlagen an Bord der Züge. Die Gewerkschaft Sindicato Ferroviario (SF-Intersindical) klagt, dass das Personal seit Monaten der Hitze ausgesetzt ist, was gesundheitliche Beschwerden wie Kopfschmerzen, Atemnot und Müdigkeit verursacht. Trotz der vergleichsweise geringen Beteiligung an den bisherigen Streiktagen – nur etwa zwei Prozent der Beschäftigten legten die Arbeit nieder – sieht das Verkehrsministerium Mindestdienstleistungen vor, um die Auswirkungen zu begrenzen.

So garantiert das Ministerium für Hochgeschwindigkeits- und Fernzüge 73 Prozent des Fahrplans, für Mittelstreckenzüge 65 Prozent und für Nahverkehrszüge bis zu 75 Prozent in der Hauptverkehrszeit. Besonders betroffen ist Andalusien mit seinen stark frequentierten Verbindungen Madrid–Sevilla und Madrid–Málaga. Reisende können bei Zugausfällen kostenlos umbuchen oder ihr Geld zurückerhalten.

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Obwohl der Streik am verkehrsreichsten Tag des Sommers stattfindet, werden die Auswirkungen nach Einschätzung von Renfe voraussichtlich begrenzt bleiben. Dennoch empfiehlt sich für Reisende, insbesondere auf stark betroffenen Strecken, die Tickets kurz vor Abfahrt zu prüfen. Wer das Auto dem Zug vorzieht, muss sich auf das ohnehin hohe Verkehrsaufkommen einstellen, da der 1. August als der verkehrsreichste Reisetag gilt.

Der erneute Streik unterstreicht die Herausforderungen im liberalisierten spanischen Schienenverkehr, in dem neben Renfe auch weitere Anbieter tätig sind. Für Reisende bleibt die Devise: gut vorbereitet und flexibel bleiben, um die Sommerreise trotz Streik und Hitze möglichst stressfrei zu gestalten.

Quelle: Agenturen