Fenchelgratin

Lesedauer des Artikels: ca. 2 Minuten -

Zutaten:
800 g mehlige Kartoffeln, ca. ¼ l Milch, Salz, Pfeffer, Muskat, 1 EL Butter, 4 Fenchelknollen, 8 dünne Scheiben gekochter Schinken, 8 dünne Scheiben Käse

Für die Sauce:
1 kleine Zwiebel, 1-2 EL Butter, 1 EL Mehl, 200-300 ml Fenchelkochsud, Zitronenschale und -saft, 100 ml Sahne, 120 g geriebenen Käse, 50 g Semmelbrösel, Butterflöckchen

Zubereitung:
Für das Kartoffelpüree die frisch gekochten Pellkartoffeln noch heiß pellen und durch die Presse in heiße Milch drücken, zunächst nur die Hälfte nehmen, falls die Kartoffeln nicht so viel davon aufnehmen. Man kann später ja mehr Milch zufügen, bis das Püree die richtige Konsistenz hat.

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Mit Salz, Pfeffer und Muskat gut würzen, mit einem Holzlöffel aufschlagen, dabei die Butter einrühren. Das Püree in eine flache Gratinform verteilen.

Die Fenchelknollen putzen, beschädigte Außenblätter entfernen, die Stiele stutzen, das Fenchelgrün beiseitelegen. Die Knollen halbieren, größere sogar vierteln und in Salzwasser etwa 5 bis 10 Minuten kochen, jeweils zuerst in eine Käse-, dann in eine Schinkenscheibe wickeln und nebeneinander auf das Püree in die Auflaufform setzen.

Für die Sauce die Zwiebel fein würfeln und in der Butter weich dünsten, das Mehl darüberstäuben und gut verrühren. Nach und nach den Sud angießen und 10 Minuten leise köcheln.

Sahne und die Hälfte vom Käse einrühren und nochmals 5 bis 10 Minuten köcheln und mit Zitronensaft und -schale würzen. Gut abschmecken, eventuell mit dem Mixstab aufschlagen (die dabei gemixte Zwiebel macht die Sauce schön cremig) und über die Fenchelpäckchen gießen.

In den Ofen schieben und bei 180 Grad Heißluft/200 Grad Ober- und Unterhitze insgesamt etwa 20 bis 25 Minuten knusprig backen.

Nach 10 Minuten restlichen geriebenen Käse mit Semmelbröseln mischen und auf der Oberfläche verteilen. Butterflöckchen darauf verteilen und nochmal für etwa 10 bis 15 Minuten backen, bis die Oberfläche zu bräunen beginnt.

> Ein Rezept von Martina Meuth und Bernd Neuner Duttenhofer Foto: WDR