Artischockengemüse mit Kartoffeln zum Lammkotelett

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Zutaten:
4-6 Artischocken, 1 Zitrone, ca. 400 g gekochte Kartoffeln (vom Vortag), 2-3 EL Olivenöl, 1 Handvoll Kräuter, 8-12 Lammkoteletts – am besten am Stück, Öl zum Einpinseln und zum Braten, je 1 kleiner Zweig Salbei, Rosmarin, Thymian, Salz, Pfeffer, nach Gusto einige Knoblauchzehen

Zubereitung:
Die Artischocken, wie im Rezept zuvor beschrieben, bis auf die Herzen sauber schälen und rundum schön glatt schneiden. Die Herzen senkrecht vierteln oder sogar sechsteln – je nach Größe. Die Kartoffeln pellen und passend zu den Artischocken ebenfalls senkrecht in Segmente schneiden. In einer beschichteten Pfanne das Öl erhitzen, zuerst die Kartoffelschnitze darin langsam schön golden braten, dann die Artischockenstücke zufügen und weiterbraten, bis auch sie goldene Bratspuren zeigen. Pfeffern und die Pfanne immer wieder rütteln und schütteln, damit alle Stücke immer wieder Bodenkontakt haben und gleichmäßig bräunen. Erst zum Schluss salzen – weil die Kartoffeln sonst ihre Krossheit verlieren. Am Ende zerzupften oder gehackten Kerbel darüberstreuen und alles mischen.


Die Lammkoteletts in einer möglichst blanken Pfanne – sie kann man stärker erhitzen – im heißen Öl auf starkem Feuer auf beiden Seiten anbraten, dabei die Kräuterzweiglein dazwischen verteilen, damit sie ihren Duft abgeben. Die Koteletts auf beiden Seiten salzen und pfeffern. Die Pfanne schließlich in den 65 Grad warmen Ofen stellen und die Koteletts etwa 10 Minuten durch- und nachziehen lassen. Sie sollen innen noch rosa sein.

Wer ein Lammrack oder -karree verwendet, brät das ganze Stück zunächst auf der Fleischseite langsam aber kräftig an, dreht das Stück dann immer weiter, bis es rundum richtig kross und deutlich angebraten ist. Natürlich auch hier die Kräuter und nach Belieben auch ein paar in der Schale zerdrückte Knoblauchzehen daneben verteilen und mitbraten sowie salzen und pfeffern. Im Ofen schließlich bei 80 Grad (Heißluft/ 100 Grad Ober-& Unterhitze) noch 15 bis 20 Minuten nachziehen lassen.

> Ein Rezept von Martina Meuth und Bernd Neuner Duttenhofer Foto: WDR